Während man überall Fassungslosigkeit, Bestürzung, Mitgefühl und Empathie für die Kathastrophe in Duisburg liest, ist es mal wieder Eva Hermann, die sich eine geschmacklose verbale Entgleisung leistet: Eva Hermanns Pamphlet zum Love-Parade Unglück in Duisburg hat mir den Atem stocken lassen und – was selten vorkommt – mir fehlen tatsächlich die Worte!
Wie kann sich jemand Journalist nennen und so überhaupt nicht nach den Grundsätzen des Berufsethos handeln? Unabhängiger Standpunkt – Fehlanzeige. Hintergründe soll der Artikel angeblich liefern, was einen stattdessen erwarten, ist schlimmste Polemik. Wer gerne feiert und eine bestimmte Musikrichtung hört, muss doch nicht automatisch Drogen konsumieren. Hand aufs Herz, Frau Hermann, gibt es von Ihnen keinen Schnappschuss der aussieht als ob Sie eine Nacht durchzecht hätten, obwohl Sie einfach nur in einen Gewitterschauer geraten sind? Dann herzlichen Glückwunsch… Professionell ist etwas Anderes.
geschrieben am 27. Juli 2010 um 13:35 Uhr von Gerti Windhuber
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Ich will ab in den Urlaub nach Brasilien, weil dort nicht nur prima Fußball gespielt wird, sondern auch prima Urlaub zu machen ist.
geschrieben am 23. Juni 2010 um 18:10 Uhr von Gerti Windhuber
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Franz Enzenhofer hat bei Gründerszene eine provokante Forderung aufgestellt: SEO’ler, linked auf Eure Mitbewerber.
Ohne groß darüber nachdenken zu müssen höre ich genau die Aufschreie, die er beschrieben hat in den Fluren meines Arbeitgebers: “Wir unterstützen doch die Konkurrenz nicht”, “Die verlinken ja auch nicht auf uns”, “Warum sollten wir das tun”…
Ich würde gerne noch ein paar weitere Aspekte hinzufügen, wenn es darum geht, diese These und Forderung noch einer weiteren Überlegung zu unterziehen, statt sie gleich ad acta zu legen: Wer profitiert neben den Linkagenturen noch? Richtig – Google: denn wenn es die Unternehmen nicht schaffen, über SEO gut geranked und damit auffindbar zu sein, müssen sie über Google Adwords nachhelfen. Und dort steigt der Preis, wenn die Goole-eigenen Qualitätskriterien nicht zur Zufriedenheit des Anbieters erfüllt sind. Allein schon um diesem Quasi-Monopolisten ein Schnäppchen zu schlagen, sollte man sich zum Schulterschluss durchringen.
Spinnt man die Vorschläge einmal weiter, so lässt sich mit einer klugen Strategie hier auch einiges machen: So könnte man beispielsweise gezielt an den Stellen auf den Wettbewerb verlinken, wo das eigene Produkt besser ist – für Google Crawler macht das ja keinen Unterschied, für den Leser aber schon.
Eigentlich muss man sich also mal ernsthafte Gedanken darüber machen, wie man eine solche Strategie sinnvoll angehen könnte, ohne sich ins eigene Fleisch zu schneiden und/oder gegen Wettbewerbsrichtlinien zu verstoßen.
Interessanter Ansatz, wie ich finde.
geschrieben am 9. Juni 2010 um 19:01 Uhr von Gerti Windhuber
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Es ist zwar bereits zwei Wochen her, aber ich habe ein wenig Abstand gebraucht, um meine Erfahrungen niederschreiben zu können: Der Wochenend-Trip stand nicht wirklich unter einem guten Stern. Dabei hatte alles so gut angefangen. Um die Jahreswende gab es ein besonders günstiges Hotelangebot von Hilton und flugs war das Hilton Docklands gebucht. Ein günstiger Flug fand sich ebenfalls schnell bei Easyjet. Und dann gab es erst mal eine ganze Weile Vorfreude.
Zuerst kam die Aschewolke
Der Termin rückte näher und dann brach irgendwo in Island ein Vulkan aus – nicht dass wir beunruhigt gewesen wären (das ist jetzt völlig anders). Aber prompt hatten wir uns das Wochenende ausgesucht, an dem der komplette europäische Luftraum gesperrt war. Also erst mal jede Menge Hektik, Urlaub beim Arbeitgeber durchdrücken (zum Glück kein Problem), Flug umbuchen (auch völlig easy) und Hotel umreservieren (auch ok, sobald man die richtigen Leute an der Strippe hat). Und dann ging es endlich los. Alles lief problemlos bis zur Einreise am Flughafen in London-Gatwick. Nach mehrmaliger Überprügung fragte der Beamte bei der Einreise, ob mein Personalausweis gestohlen gemeldet gewesen sei? Das war er in der Tat – die Aktion lag allerdings schon einige Zeit zurück. Ich hatte darüber berichtet. Und selbstverständlich hatte ich auch gemeldet, dass ich meinen Personalausweis wiederbekommen hatte. Nur offensichtlich fand diese Informationen ihren Weg in die Polizeiakten nicht und der PA hatte weiterhin den Status gestohlen. Deshalb wurde er auch eingezogen und ich erhielt lediglich ein Schreiben, das den Sachverhalt darstellte sowie eine Kopie.
Ein Anruf bei der Botschaft war Freitagnachmittag erfolglos. Fast möchte man sagen “logisch”. Also haben wir erst mal das viel schönere Wetter in London genossen und unser Besuchsprogramm erledigt. London Eye und Tower, lecker Indisch essen und abends ins Pub
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Gestrandet in London
Wahrscheinlich war ich etwas naiv, weil ich dachte, das Problemchen mit dem PA bei der Ausreise am Flughafen klären zu können und ebenso der Meinung war, dass man mich schon wieder nach Hause lassen würde. Nur dem war leider nicht so. Richtig Ahnung schien am Flughafen auch niemand zu haben und nach unzähligen Telefonaten – unter anderem mit dem Auswärtigen Amt, einer Notrufnummer der Botschaft und ein paar Freunden zu Hause wurde mir langsam klar, dass ich wohl an diesem Abend München nicht mehr sehen würde. Also erst mal die Begleitung eingechecked, den Flug umgebucht, ein Zugticket zurück in die City beschafft und ein Hotel zwischen Bahnhof und Botschaft gefunden. Der ganze Spaß für die eine Nacht war teurer als das eigentliche Wochenende.
Zurück in der Heimat
Danach lief zum Glück alles reibungslos: Das Hotel war in Ordnung und ich bekam sogar ein kostenloses Upgrade, weil ich der Mitarbeiterin an der Rezeption mein Leid geklagt hatte. Auch auf der Botschaft waren die Leute extrem nett zu mir. Der gute Rat, nach einem Diebstahl auf jeden Fall alle Ausweisdokumente erneuern zu lassen kam jedoch für mich zu spät.
Auch wenn ich die ersten beiden Wochen nach dieser Erfahrung keinen Reisenewsletter mehr geöffnet habe, im Nachhinein ist mir die Lust zum Wegfahren doch nicht völlig vergangen.
geschrieben am 17. Mai 2010 um 20:41 Uhr von Gerti Windhuber
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Noch vor ein paar Tagen habe ich Euch ja erzählt, welche Nebengeräusche vor unserem London-Trip standen. Und dann auf einmal löst sich alles wie von alleine. Da lässt sich der Flug problemlos auf ein anderes Wochenende umbuchen. Und dann der Anruf bei Inbound Reservations – keine Ahnung, warum es beim Hilton mehrere Stellen für Reservierungen gibt. Nachdem mich die normale Reservierung bereits abgeschmettert hatte und als letzte Möglichkeit die (englischsprachige) Inhouse-Stelle blieb, habe ich mich natürlich mit vielen Argumenten bewaffnet, damit es doch noch klappt mit unserem Hotelzimmer zum Sonderpreis. Letzteres war das Problem, weil man diese günstigen Angebote nicht umbuchen darf. Aber so ein Vulkanausbruch ist ja auch nicht normal und so wollte ich ein wenig auf die Tränendrüse drücken.
Und dann die Überraschung: Ich erzähle von meinem Problem und die Dame am anderen Ende fragt nach meinem Wunschtermin und ob sich noch was an der Dauer ändert und dann sagt sie – ich habe das für Sie umgeändert. Da war ich erst mal baff. So unkompliziert hatte ich mir das nicht vorgestellt. Danke HILTON.
geschrieben am 28. April 2010 um 19:56 Uhr von Gerti Windhuber
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… dann kann er im Normalfall etwas erzählen. Bei mir ist das häufig so, dass es mehr zu erzählen gibt, als mir lieb ist. So zum Beispiel vorletztes Wochenende. Wir hatten lange geplant, uns mal ein wenig in London herumzutreiben.
Den Trip hatte ich mit Billigflug und Hotelschnäppchen im Hilton organisiert – und das schon zu Anfang des Jahres. Genug Zeit also, ausgiebig zu planen und sich zu freuen. Und dann macht einem ein Vulkan mit unaussprechlichem Namen einen Strich durch dir Rechnung. Das ist irgendwie nicht fair.
Die Fluglinie hat gleich mit der Stornierung des Fluges die Möglichkeiten zur Umbuchung bzw. Rückerstattung geschickt. Mit dem Hilton habe ich telefoniert und auch hier eine relativ großzügige Regelung: bis zum 16. Mai sollte ich die Möglichkeit haben, unsere Zimmer einfach umbuchen zu können.
Nach einigem hin und her – neuem Urlaubsantrag und erfolgreicher Wiederaufnahme des Flugverkehrs – dachte ich, jetzt ist nur noch der Anruf zum Umbuchen des Zimmers fällig. Und schon wartet wieder eine böse Überraschung: angeblich kann ich das Zimmer nicht noch einmal umbuchen und müsste jetzt am 16. Mai anreisen oder neu buchen und auch nochmal bezahlen. Das ist natürlich völlig unsinnig, weil ich dann weder einen Flug noch irgendwer Urlaub bekommt.
20 Minuten habe ich auf die Reservierungstante eingeredet – aber völlig erfolglos. Und jetzt bleibt nur mehr Inbound Marketing als letzte Chance. Drückt mir die Daumen, dass ich die morgen überzeugen kann, dass wir nächstes Wochenende fliegen können, sonst sind auch noch die Flugtickets für den Ofen…
geschrieben am 25. April 2010 um 23:31 Uhr von Gerti Windhuber
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Da kommt der Kaffee in Schwung
Ohne Kaffee bin ich morgens zu nichts zu gebrauchen und am Besten hätte ich noch jemanden, der ihn mir einflößt – nur nicht zu viele Aktionen oder gar denken, bevor das Gebräu wirkt!
Deshalb habe ich jetzt auch DEN Kaffeebecher für mich entdeckt: Da braucht man nicht mal mehr selbst umrühren. Das macht das Ding von ganz alleine.
Das einzige, was mich noch abhalten könnte – was passiert mit dem schönen Milchschaum, wenn man den Kaffee so durch die Gegend quirlt?
[via Think Geek]
geschrieben am 12. März 2010 um 18:51 Uhr von Gerti Windhuber
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- Die eiskalte Iglu-Bar
Einmal in einem Iglu übernachten – bis vor gut einem Monat hörte sich das für mich wild romantisch und sehr verführerisch an. Und da kam es mir gerade recht, dass ich sozusagen mit der Nase in einem Newsletter auf ein entsprechendes Angebot in Kühtai bei Innsbruck gestoßen wurde. Es fiel auch nicht schwer, unser bewährtes Reiseteam für diesen Wochenendausflug zu begeistern und so war schnell gebucht.
Dann folgte eine ganze Zeit uneingeschränkte Vorfreude. Es fing an zu schneien, sodass wir auch das entsprechende Ambiente erwarten konnten. Doch dann der erste Wermutstropen: der Jakuzzi durfte aufgrund von irgendwelchen sonderbaren Richtlinien nicht mehr benutzt werden. Schade eigentlich und der versprochene Glühwein war auch kein vollwertiger Ersatz für dieses Vergnügen.
Auf dem Hinweg war auch noch alles ok und nachdem wir uns mit ein paar alkoholischen Heißgetränken die nötige Lockerheit angeeignet hatten, war sogar die Anmeldung zur Schneeschuhwanderung eine Selbstverständlichkeit. Aber bereits nach wenigen Metern war klar, warum ich einem solchen Unterfangen im Normalzustand nie nie nie zustimmen würde. Das ist ja mega-anstrengend, vor allem wenn man sich am Tag zuvor einen höllischen Muskelkater beim Skibob fahren eingefangen hat. Dann kann man nämlich die Stöcke nicht mehr richtig einsetzen, die aber dringend nötig wären.
Für die Mühen entschädigte dann aber eine viel zu kurze Abfahrt mit dem Schlitten. Das Abendessen war lecker, aber bereits am Lagerfeuer draußen ist das Getränk schneller eingefroren, als man es trinken konnte. Deshalb führte uns auch relativ bald unser Weg ins Iglu. Da drinnen ist es irgendwie viel kälter als erwartet und nur halb so wild romantisch. Alle Körperteile, die auch nur ein kleines bißchen aus dem Schlafsack lugen – und Nasen sind einfach total vorwitzige Dinger – drohen in nullkommanix einzufrieren.
Fazit: Ich war doch ziemlich froh, als ich die Nacht unbeschadet überstanden hatte, es morgen war und die Sonne wieder mit ihren Strahlen etwas Wärme schickte. Das Erlebnis gehört eindeutig in die Kategorie “man muss es mal erlebt haben, aber einmal reicht”.
geschrieben am 4. März 2010 um 18:34 Uhr von Gerti Windhuber
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Juhu – jetzt wird es spannend. Ich habe heute eine E-Mail mit dem Betreff oben bekommen. Absender: Folge dem weißen Kaninchen
. Inhalt ein kryptisches Bild:

Keine Ahnung, was mir das jetzt sagen muss, aber ich bin sicher, dass es etwas zu bedeuten hat und dass mir Florian vielleicht mit ein paar weiteren Neuigkeiten auf die Sprünge helfen kann.
Sicher ist, dass es zu einem neuen ARG gehört und dass ich dieses Mal dabei bin. Ich bin wild entschlossen, mitzurätseln, denn Neugierde ist ja eine meiner hervorragendsten Eigenschaften.
Mal sehen, was da als nächstes auf mich zukommt. Man hört ja immer von Päckchen, die man bekommt…
geschrieben am 20. Februar 2010 um 10:39 Uhr von Gerti Windhuber
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geschrieben am 26. Januar 2010 um 13:49 Uhr von Gerti Windhuber
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