Gerti Windhuber

Webansichten

2. Barcamp-Session: Community Trends

Das Thema E-Learning musste leider gegenüber den Community Trends hinten anstehen. Zunächst machen wir eine Bestandsaufnahme: welche Communities nutzen wir? Wie unterscheidet sich das Nutzungsverhalten? Was macht eine Frauencommunity aus und wer ist genau die Zielgruppe – die Frauen im Raum jedenfalls nicht. Mutmaßung: Frauen sind nicht so technisch getrieben, sondern eher haptisch.

Erfahrungen mit BeQueen: Vieles ist Trial and Error. Aber nicht immer ist eine Community sinnvoll. Trend: Overkill führt dazu, dass sich die Aktivitäten auf eine Handvoll Communities mit verschiedenen Themenbereichen konzentriert = kritische Masse der Nutzer ist wichtig.

Teilweise (Verlag) kann es auch sinnvoll sein, bestehende Communities zu nutzen. Wichtig ist auch, welchen Umfang und welche Funktionalitäten die Communities bieten. Amazon hat ja wie landläufig bekannt sein dürfte, die Bewertungen – auch eine Form von Community, aber eben eingeschränkt auf Empfehlungen und Lieblingslisten – auf der Website direkt. In diesem Fall absolut sinnvoll, denn Funktionalitäten wie direkt Nachrichten senden sind an dieser Stelle eher überflüssig.

Frauenthemen online zu behandeln fristet gerade bei klassischen Print-Frauenzeitschriften immer noch ein Stiefmütterchendasein. Die Bedenken, dass dann Print kanibalisiert wird. Der Lernprozess muss sein, originäre zusätzliche Inhalte für Online zu generieren.

Die Killer-Applikation für Frauen konnten wir nicht identifizieren, aber es muss alles so einfach wie möglich sein. Man muss versuchen, den Frauen Spaß an der Teilnahme bei Communities zu vermitteln. Aber was wollen die User nun wirklich? Wie findet man das heraus? Man sollte versuchen, so nah wie möglich an die Zielgruppe heranzukommen, sprich Augen und Ohren und den E-Mail-Kanal offen halten.

Wie viele Communities kann man gleichzeitig aktiv handeln? Teilweise lernen die Silver Surfer über Communities und den Mehrwert die diese bieten, die Verwendung der Technik. Es muss etwas geboten werden, was ich schon sehr lange gesucht habe. Dann kippt man auch in die Community rein. ABER: Interessen ändern sich und mit ihnen die Communities in denen man Mitglied ist.

Ein Trend wird deshalb sein, dass die Netzwerke sich öffnen, man eine Homebase und eine Reihe von Satelliten für die temporären Interessen hat.

Pause

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