Gerti Windhuber

Webansichten

Fight Club – der erste Film meiner langen Liste

Die erste Regel des Fight-Club? You don’t talk about the Fight-Club. Sorry Folks, aber die muss ich jetzt leider brechen, denn Fight Club ist der erste Film meiner Liste von Filmen, die man man gesehen haben muss oder sich mal wieder ansehen soll, den ich mir tatsächlich angeschaut habe.

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Afrika – das magische Königreich

Nach relativ langer Zeit war ich mal wieder bei einer Pressevorführung. Unter Afrika – das magische Königreich in 3D habe ich mir eine moderne Version von Die Wüste lebt vorgestellt. Dass die BBC und das Team von Deep Blue und Unsere Erde – Der Film hinter dieser Produktion stehen, ließ noch mehr Hoffnung auf ein tolles Kinoerlebnis aufkommen. Einen kleinen Vorgeschmack auf die Vielfalt, die Afrika so zu bieten hat, geben die Bilder in der Galerie. Was ich dann aber erlebt habe, war doch eine Überraschung:

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Kino: Wickie

Gerade komme ich aus dem Kino. Heute war Wickie angesagt. Als Held meiner Kindheit musste das schon sein. Ich bin ja immer wieder erstaunt, wie es Bully Herbig hinkriegt, aus altbekannten Stoffen einen wirklich lustigen Streifen zu drehen. Und selbst die für ihn hinzu erfundene Figur des spanischen Hofberichterstatters passt irgendwie hinein. Den ganzen Beitrag lesen »

Wettbewerb Friends play Books – wer macht mit?

Gerade habe ich einen Aufruf für ein Gewinnspiel entdeckt: das klingt lustig und vielleicht sollte man sich mal überlegen mitzumachen, denn so Kinokarten sind schon verlockend und weil es ja doch ein bißchen Aufwand bedeutet, sind die Chancen glaube ich gar nicht so schlecht.

Weitere Details gibt es hier.

Kino: Illuminati

Heute haben wir uns die englische Version von Illuminati (Angels and Demons) angeschaut. Ich hatte das Buch bereits vor einiger Zeit gelesen und auch wenn es nicht historisch korrekt recherchiert war, fand ich die Geschichte irgendwie faszinierend. Damals war ich auch auf einem Städtetrip in Rom gewesen und habe die Schauplätze aus dem Film als Touri besucht. Das macht es natürlich gleich viel interessanter.

Ich finde ja nicht, dass Tom Hanks die beste Besetzung für Professor Langdon ist, aber das ging mir schon bei Sakrileg so. Auch im neuen Film wird das nicht besser. Vermutlich brauchte man aber den großen Namen als zusätzliches Zugpferd. Dass es ganz viele spektakuläre Special Effects geben würde, hatte ich erwartet. Aber insgesamt war mir der Showdown dann doch zu pathetisch.

Vielleicht hätte ich es mit Inge halten sollen: Sie als Historikerin ist zur Zerstreuung und um appetitiliche Schauspieler zu sehen, ins Kino gekommen. Wahrscheinlich hat sie Recht, denn so wie die Vatikanischen Archive sieht es dort wo sie arbeitet nicht im entferntesten aus…

Wer trotzdem mal schauen will, was ihn erwartet, möge sich an den Trailer halten:

Möge die Macht…

… ach nein, das ist ja der falsche Text. Es müsste vielmehr heißen: Der Weltraum –  unendliche Weiten. Richtig gelesen, ich war heute im neuesten Star Trek Kinofilm. Nun gehöre ich weder zu den Fans noch stehe ich besonders auf Science Fiction. Dass ich trotzdem einen Versuch gewagt habe, liegt an Florian, der zusammen mit den anderen Teilnehmern am Trek Dinner vor und nach dem Kinofilm für eine Sendung des Bayerischen Rundfunks zur Verfügung stand.

Ich hätte gerne ein paar Bilder gemacht, denn in ihren Uniformen und Star Trek Outfits sahen die Jungs und Mädels wirklich spektakulär aus, aber dann hätte ich Florians Überraschung am Montag im Büro vorweg genommen und ich will ja kein Spielverderber sein. Deshalb nur ein bißchen mehr zur Sendung: Sie wird im Rahmen von Faszination Wissen ausgestrahlt und beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Physik und den technischen Spielereien in den Star Trek Filmen. Ich bin schon gespannt, wann die Folge gesendet wird und was die Redakteure letztendlich daraus gemacht haben.

Zum Schluss noch ein Wort, wie mir der Film gefallen hat, ohne dass ich jetzt zu viel verraten will. Ich denke, auch wenn man die Serien und die anderen Kinofilme nicht kennt (ich selbst habe glaube ich einen Kinofilm – den in dem Picard von den Borg gefangen wird – und ein paar Folgen der Serie vor Jahrhunderten gesehen), kann man der Handlung einigermaßen folgen. Technisch und bei den Special Effects gibt es nichts zu meckern. Ich finde auch, dass beim Casting der jüngeren Version der Enterprise Crew ein guter Job gemacht wurde. Da kann man jetzt spekulieren, wie viele Folgen mit dieser Besetzung noch gedreht werden können. Neu und vielleicht ein wenig überflüssig war die plötzliche romantische Szene, die vermutlich zur Ansprache einer erweiterten Zielgruppe dienen soll. Insgesamt ordentliches Popcorn-Kino würde ich sagen.

Entspannungsprogramm 5. Woche: Zeit genießen

Auf diese Übung freue ich mich schon, denn es gilt, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und diese zu genießen. Zweimal die Woche darf ich jetzt für ein paar Stunden nur das tun, worauf ich wirklich Lust habe. Vorschläge sind:

  • Lesen
  • Shoppen gehen (nicht für mich)
  • Freunde treffen
  • Einen schönen Abend zu zweit verbringen
  • Sich selbst einen Blumenstrauß oder eine CD gönnen

Ich würde gerne noch ein paar weitere Dinge hinzufügen:

  • Einen Saunaabend
  • Sich eine Massage gönnen
  • Eine Lesung besuchen
  • Zu einem VHS-Kurs anmelden
  • Ins Kino gehen

Bader Meinhof Komplex – der Film

Andreas Baader und Gudrun Enslin

Andreas Baader und Gudrun Enslin

Heute war ich nach langer Zeit mal wieder im Kino. Ich war ja einigermaßen gespalten, ob ich den Film Baader Meinhof Komplex nun gut finden sollte oder ob mir das Ganze vielleicht zu heroisierend inszeniert ist. Was mich aber tatsächlich überzeugt hat, war die Besetzungsliste. Nicht nur, dass wirklich alles was an Schauspielern Rang und Namen hat in Deutschland zumindest irgendeine kleine Rolle im Film hat – die Hauptdarsteller sind wirklich exzellent besetzt.

Moritz Bleibtreu hat mich als Andreas Baader wirklich zu 100 Prozent überzeugt, auch wenn er von Emanzipation wohl nicht sehr viel gehalten hat. Wir Mädels waren uns einig, dass er von jeder von uns sehr viel mehr Gegenwind zu erwarten gehabt hätte als von den Mitgliedern der RAF im Film. Dass der Film Überlänge hat, merkt man eigentlich gar nicht. Dadurch, dass es verschiedene Handlungsstränge gibt, wird es nicht langweilig und langatmig.

Keine Ahnung, ob ich den Film nun mehr als Doku oder als Unterhaltung sehen soll. Als letzteres hat er zumindest bei mir gut funktioniert und wenn ich demnächst ein wenig Zeit habe, werde ich mal recherchieren, ob das auch einigermaßen zu den Geschichtsbüchern passt.

Happy go lucky

Nachdem das Wetter heute für Tollwood-Aktivitäten nicht zu gebrauchen war, kam Plan B mit Kino zum Einsatz. Hochgelobt und -dekoriert haben wir uns für Happy go lucky entschieden. Eine Komödie hieß es, die aus England kommt, aber im Stile von Amelié gemacht ist. Was also konnte es Besseres für einen so trüben Tag/Abend geben?

Nun ja, was soll ich sagen: englisch war die Komödie zwar schon, aber von der Art englischem Humor, die nicht mal ich so richtig verstehe. Außer mir ging es auch meiner Begleitung nicht anders und der Rest der Zuschauer im Kino reagierte auch recht irritiert. Die Hauptdarstellerin kichert ständig – egal ob es etwas zu lachen gab oder nicht. Und an vielen Stellen gab es doch ein recht zähes Ringen mit der Handlung. Mindestens eine halbe Stunde weniger und um einiges schneller geschnitten hätte dem Film gut getan. Und ich denke, auch auf einige der Nebenhandlungsstränge hätte man gut verzichten können.

Um den Abend noch zu retten haben wir uns dann bei Bobolovsky’s noch einen Happen zu essen und den einen oder anderen Drink gegönnt.

Kino, Kino

In den letzten beiden Wochen hatte ich das eine oder andere Mal Gelegenheit ins Kino zu gehen.

Zunächst einmal habe ich mir Hancock angeschaut. Die erste Hälfte des Films mit Will Smith als Antiheld gefiel mir ganz gut.

 Aber viel zu schnell wird Hancock zum angepassten, adretten Mr. Superman. Und noch viel schlimmer: das Ende ist kein richtiges Ende, sondern auf Teil 2 ausgelegt. Positiv waren die Special Effects, die ganz nett gemacht waren. Also ein eindeutiges Unentschieden.

Richtig gut amüsiert habe ich mich dagegen bei Adam Sandler „Don’t mess with the Zohan“. Aus einem israelischen Anti-Terror-Spezialist wird ein völlig durchgeknallter Frisör. Keine Ahnung, was die Drehbuchautoren geraucht oder eingeworfen haben, als sie sich das Szenario ausgedacht haben.

Völlig unrealistisch – aber super lustig (mit kleinen Abstrichen am Ende, als sich die Macher dann nicht die Moral verkneifen konnten, dass in den USA alles möglich ist – sogar ein friedliches Nebeneinander von Israelis und Palestinensern). Meine Lieblingsstelle ist die Hisbolla-Terrorist-Hotline.

Nicht selbst gesehen habe ich Mama Mia – aber ich wurde auch eindringlich davor gewarnt, dass es kaum etwas Schrecklicheres geben soll als Pierce Brosnan singend und tanzend.

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