Gerti Windhuber

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Mal wieder im Kino: Django Unchained

Eigentlich habe ich ein gespaltenes Verhältnis zu Tarantino-Filmen: ich finde sie einerseits meistens sehr tiefgründig und mit vielen Details und viel Fantasie, was ich sehr zu schätzen weiß. Andererseits spritzt häufig auch das Blut im Überfluss, was dann wieder nicht so mein Ding ist. Aber die Kritiken und die Kommentare von Freunden und Kollegen waren so eindeutig positiv, dass der Film dann doch das Rennen gemacht hat.

Um es gleich vorweg zu nehmen, es wurden sowohl meine Befürchtungen als auch meine Erwartungen bestätigt. Letztere wurden aber bei weitem übertroffen. Es beginnt wie ein klassischer Western. Schon bei der Anfangsmusik fühlt man sich an „Spiel mir das Lied vom Tod“ erinnert. Und tatsächlich zeichnet Ennio Moriccone für den Sound Track verantwortlich.

Die Schauspieler sind ebenfalls genial besetzt, vor allem Christoph Waltz ist für mich ein heißer Kandidat auf den Oscar. Aber auch Jamie Foxx und Leonardo di Caprio machen einen ausgezeichneten Job. Und nicht zuletzt der Kurzauftritt des Original-Django ist sicher etwas für echte Kenner und Fans.

Mir hat auch die Interpretation der bekannten Geschichte gefallen und sogar die wirklich blutigen Szenen waren ok. Vielleicht auch deswegen, weil sie wie bei Tarantino üblich so überzogen sind, dass man sie nicht für bare Münze nehmen kann.

Ich will nicht verraten, wie es weiter geht. Schaut Euch das lieber selber an.

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