Gerti Windhuber

Webansichten

Neuseeland: Hobbiton

Hier gibt es einen kurzen Bericht zu Hobbiton – wer also seine Eindrücke selbst sammeln will, bitte NICHT weiterlesen.

Hobbiton ist wirklich gut organisiert. Die Online-Buchung gibt es in Slots alle 20 Minuten. Als ich dort angekommen bin, hat mir die freundliche Dame an der Rezeption erklärt, dass es auch gleich in der nächsten Tour noch einen Platz gibt und mich schnell umgebucht. Das war echt praktisch.

Zunächst wird man in einen großen grünen Bus geladen und zum eigentlichen Set gefahren. In den 10 Minuten bekommt man schon einen Eindruck, wie riesig das Areal ist. Spannend, dass die Ranch immer noch bewirtschaftet wird. Die Filmleute müssen auch extrem viel Fantasie mitbringen, um in einer so weiten Landschaft genau das Filmset zu entdecken, dass es dann wurde. Schließlich haben sie Hobbiton vom Reißbrett weg erschaffen.

Es gibt unglaublich viele dieser kleinen Behausungen und jede sieht anders aus. Überhaupt hat mich am meisten die Detailverliebtheit beeindruckt. Hier sieht man Fischerutensilien, dort wird Käse verkauft und es gibt einen Gemüsegarten, der so angelegt ist, als ob es auch wirklich 300 Bewohner in Hobbiton geben würde (die waren nur gerade alle im Urlaub).

Unser Guide war super nett, hat auch alles erklärt und einige Fragen beantwortet. Ein bißchen Schade fand ich, dass alles so durchgetaktet war – vor uns eine Gruppe, nach uns eine Gruppe, da kann man natürlich nicht jeden einzelnen einfach mal so herumlaufen und die einzelnen Details nach Herzenslust begutachten lassen. Zum Abschluss gab es noch ein leckeres Ginger Beer im Green Dragon. Irgendwie gingen die beiden Stunden rum wie im Flug. Wie gesagt, ich hätte mir etwas mehr Zeit und Flexibilität für mich zum alleine rumlaufen gewünscht. Aber sonst hat es mir sehr gut gefallen.

Notiz an mich selbst: Zuhause unbedingt die Bücher nochmal lesen!

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