Gerti Windhuber

Webansichten

Blogparade: Coole Kindersprüche

Ich habe schon lange keine Blogparade mehr mitgemacht. Aber diese finde ich echt witzig, denn es geht – wie die Headline schon sagt – darum die coolsten Kindersprüche zu sammeln und dann auch zu prämieren. Initiiert hat das Ganze Delijo. Dort könnt Ihr auch genau nachlesen, wie es funktioniert. So, nun aber mal los:

Viel Schnee bringt ja bekanntlich die eine oder andere missliche Lage mit sich und so konnte eines Tages unsere Nachbarin sich und ihr Auto nicht mehr aus eigener Kraft aus der Parklücke bewegen. Natürlich passiert so etwas immer dann, wenn man es eilig hat und so reagierte sie ein wenig verzweifelt, genervt und ratlos. Wir haben versucht, mit den klassischen Mitteln zu helfen: Kiesel streuen, eine Fußmatte drunter legen und schieben – alles ohne Erfolg. Meine Nichte hat sich das Schauspiel eine Zeitlang angesehen, ging dann zur Nachbarin und meinte:

Ich habe eine Idee: Du musst einfach nur warten bis der Schnee schmilzt.

Die Nachbarin holte einmal tief Luft und ich dachte schon, dass sie lospoltert, aber stattdessen musste sie herzlich lachen. Und wir haben sie dann mit unserem Auto, das in der Garage stand, zu ihrem Termin gefahren. Das Dankeschön waren leckere, selbst gebackene Kekse.

Und jetzt bin ich schon sehr gespannt auf die anderen Stories.

Mercedes Werbung – ziemlich cool

Mercedes macht schon ziemlich lang in meinen Augen coole Werbung. Da war zunächst mal die Werbung mit dem Schutzengeln:

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Was man von Coca-Cola lernen kann

Coca-Cola gehörte immer schon zu meinen Vorbildern, wenn es um kreative Ideen ging. Nicht nur dass sie den Weihnachtsmann erfunden haben, auch sonst haben sie so manche coole Werbeaktion ins Leben gerufen. Selbstverständlich gehört Coca-Cola auch zu den Unternehmen, die sich sehr früh in Social Media engagiert haben.

Und jetzt gehen sie noch einen Schritt weiter: sie transportieren Social Media wieder ins Real Life und verknüpfen die beiden Elemente sinnvoll und effektiv miteinander. Chapeau!

Gute Vorsätze für 2011

Es ist ja so eine Sache mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Meine Erfahrung ist, dass man sich zum Jahreswechsel immer großspurig was vornimmt und spätestens nach vier Wochen schleicht sich der Alltag wieder ein. Dabei nutzt es gar nichts, wenn man die Absichten schriftlich niederlegt oder sich Erinnerungsagenten setzt. Ihr merkt schon, ich habe die eine oder andere Erfahrung gemacht.

Warum nimmt man sich trotzdem etwas vor: Vielleicht weil wir es so gewohnt sind? Im Job muss ich auch regelmäßig in Gesprächen mit den Vorgesetzten die Ziele festlegen und das Erreichen dieser Ziele dann überprüfen. Und siehe da, in diesem Fall klappt es viel besser. Braucht es also ein Belohnungssystem oder Repressalien für Nicht-Erreichen, damit man sich mehr Mühe gibt? Oder klappt es womöglich mit den richtigen Vorsätzen? Bei Meedia habe ich heute Vorsätze für Journalisten gefunden. Mal sehen, ob ich damit 2011 klar komme…

Die unendliche Geschichte vom iPhone-Freisperren bei der Telekom

Oder: wie man seine Kunden wirklich nachhaltig vergrätzt…

Vor zwei Jahren habe ich mein iPhone 3G samt zugehörigem Vertrag bei der Telekom erstanden. Ich habe mich damals ganz bewusst für diesen Weg entschieden, weil ich die Umstände eines Jailbreak nicht inKauf nehmen wollte. Aber eigentlich war die Telekom noch nie der Mobilfunkanbieter meiner Wahl und es war von Anfang an klar, dass ich nach Ablauf der 2-jährigen Vertragslaufzeit auch wieder weg sein würde. Deshalb habe ich ganz korrekt 3 Monate vor Ablauf des Vertrages schriftlich gekündigt und darum gebeten, mein iPhone bei der Gelgenheit gleich freizusperren. Ich erhielt auch eine Bestätigung dieser Kündigung mit dem Hinweis, dass ich mich um die Freisperrung gesondert kümmern solle. So viel Service hatte ich auch nicht im Ernst erwartet.

1. Akt Entsperrung

Wie man dann sein iPhone korrekt entsperrt, war ein wenig rätselhaft. Ich habe mich also am 30.9. auf den Weg zum Telekom Shop gemacht. Der Mitarbeiter dort erklärte mir, dass ich die Freisperrung nur über die Servcienummer veranlassen kann. Also habe ich diese Nummer direkt angewählt und die Computeransage verriet mir, dass ich dazu irgendwelche Nummern brauche, die ich zunächst zu Hause heraussuchen musste. Dann der nächste Versuch mit allen Unterlagen bewaffnet: Leider war es inzwischen 19:15 Uhr. Um diese Zeit ist der zuständige Mitarbeiter bereits im wohlverdienten Feierabend. Alle guten Dinge sind drei, deshalb der nächste Versuch am 1. Oktober. Und tatsächlich, ich konnte die Entsperrung veranlassen – doch dann der Schock: Aufgrund des großen Andrangs könnte die Entsperrung bis zu zwei Wochen dauern und würde dann automatisch beim Aktualisieren des Telefons über iTunes aktiv.

Super – zwei Wochen ohne iPhone sind für einen Informations- und Kommunikationsjunkie wie mich ganz schön lang. Und der Ansturm kam sicher auch völlig überraschend für die Telekom. Ich bin grundsätzlich ein geduldiger Mensch und durchaus bereit Verständnis für alles Mögliche aufzubringen, wenn ich sehe, dass sich jemand Mühe gibt. Offensichtliches auf den Arm nehmen der Kunden finde ich aber alles andere als witzig.

2. Akt: Wartezeit

Während der nächsten Wochen habe ich mich also darauf beschränkt, das iPhone im Wi-Fi-Modus zu Hause zu verwenden und von Zeit zu Zeit wie mir geheißen an iTunes anzuschließen, um das Freisperr-Update nicht zu verpassen. Dann kam der Tag, an dem Apple das neue Betriebssystem angeboten hat. Ich hab’s instelliert, weil ich hoffte, dass damit auch die Freisperrung durchgeht. Das war leider nicht der Fall. Dafür hat sich das iPhone gesperrt und moniert an, eine SIM-Karte mit gültigem Lock einzulegen. Eine solche besitze ich bekanntlich nicht mehr, weil der Vertrag seit mittlerweile drei Wochen gekündigt ist. Meine gültige SIM-Karte des anderen Anbieters hat hingegen nicht das geforderte SIM-Lock. Und ohne will sich iTunes nicht mti dem iPhone synchronisieren. Da beißt sich der Hund in den eigenen Schwanz.

3. Akt Nachfrage im Telekom Shop

Also wieder zum Telekom Shop. Inzwischen bin ich vier Wochen ohne iPhone und zwei Wochen ohne meine Kontakte, meinen Kalender und alle anderen Daten – dafür bezahle ich aber die Datenflat des anderen Anbieters, ohne auch nur eine Sekunde davon nutzen zu können. Die Mitarbeiterin, die an dem Tag im Shop ist, zeigt sich sichtlich überfordert. Mein Vertrag ist bereits aus dem System gelöscht, deshalb kann sie nicht nachschauen, ob die Freisperrung bereits erfolgt ist. Aber das könnte ich selbst unter der Servicenummer 01803-1102 erledigen (ACHTUNG: die Nummer existiert überhaupt nicht – was von außerordentlicher Kompetenz im Shop zeugt). Denn hierfür benötigt man eine IMAI-Nummer, die ich glücklicherweise auf der Verpackung meines Telefons gefunden habe (nach zwei Jahren besitze ich immer noch den Karton, reife Leistung oder?). Die Nachforschung auf der Website fördert auch keine ähnliche Servicenummer zutage, deshalb bleibt wohl nur der erneute Weg in den Telekom-Shop.

4. Akt: Social Media

Parallel versuche ich auch, wie die Telekom auf ihrem Twitter-Account @Telekom_hilft agiert. Es dauert gefühlt relativ lange, aber die Mitarbeiter sind zumindest freundlich und erscheinen bemüht.

5. Akt: Letzter Versuch im Shop

Also habe ich mich heute nochmal mit allen Nummern bewaffnet Richtung Shop auf den Weg gemacht. Dort hat mich eine pampige Mitarbeiterin mit dem Hinweis abgefertigt, dass die Telekom dafür gar nicht zuständig sei und ich doch zum Apple Store am Marienplatz gehen solle. Na vielen Dank auch! Auf den Hinweis, dass ich bei jedem Mitarbeiter eine andere Auskunft bekomme, dass ich gerne wissen würde, ob mein Telefon denn inzwischen freigesperrt sei und ich zuvor eine falsche Service-Rufnummer erhalten habe, ging sie überhaupt nicht ein. Bleibt mir nur zu hoffen, dass man sich nun bei Apple für mich zuständig fühlt.

Eigentlich dachte ich ja, das wäre nicht mehr zu toppen, aber weit gefehlt.

6. Akt: Rechnung

Zu Hause angekommen, traute ich dann meinen Augen nicht: In der Post war eine Mobilfunkrechnung der Telekom für den Monat Oktober! 29 Euro soll ich dafür zahlen, dass ich mein Telefon nicht nutzen, geschweige denn die Leitungen des Anbieters verwenden kann, dafür dass ich mich mehrfach auf den Weg zum Shop gemacht habe, zu Hause mit allen möglichen Rufnummern telefoniert und Updates installiert habe und selbstverständlich auch dafür, dass ich nicht auf meine Kontakte und Termine zugreifen konnte. Das ist echt frech!

Fazit: Was tun sprach Zeus

Zunächst einmal werde ich mein Glück doch bei Apple versuchen. Wenn das nicht klappt, bleibt mir immer noch der Jailbreak (dann ärgere ich mich, dass ich das nicht von Anfang an gemacht habe). Selbstverständlich werde ich die Lastschrift der Telekom für die Oktober-Rechnung zurückbuchen lassen und eigentlich habe ich auch gute Lust, denen eine Gegenrechnung für meine Ausfälle zu schicken. Schließlich habe ich meine Zeit auch nicht gestohlen.

Liebe Telekom, und wenn ich nächstes Jahr umziehe möchte ich auch kein Festnetzkunde mehr bei Euch sein.

Virales Video

Dieses Video habe ich in einem Artikel über die besten viralen Spots gefunden. Ziemlich genial, was der Typ alles mit so einer Visitenkarte anstellt. Das sollte man mal trainieren und dann zu Wetten dass… gehen.

Dein Leben in Google

Bereits vor einiger Zeit habe ich das folgende Video einmal auf einem Vortrag gesehen und war ziemlich beeindruckt. Heute ist es mir bei der Auflistung der Top 10 Social Media Kampagnen wieder über den Weg gelaufen. Initiiert wurde das Ganze von Google und lief wohl eine Weile auch als Fernsehspot. Dort kann ich mich aber nicht erinnern, es einmal gesehen zu haben.

Was uns aber in diesem Filmchen mit der netten Hintergrundmusik noch amüsiert sollte uns eigentlich eher zu denken geben. Ist Google wirklich in der Lage, ganze Lebensphasen eines Nutzers abzubilden? Ist das ein ausgedachtes Szenario oder werden unsere Daten tatsächlich irgendwo gespeichert, ausgewertet und weiter verwendet? Falls ja, möchte ich das für meine Daten? Wie kann ich verhindern, dass solches Data Mining betrieben wird?

Vielleicht habt Ihr ja noch mehr spannende Fragen…

Wem gehören die Kontakte in Sozialen Netzwerken?

Unsere Unternehmen können sich immer weniger den sozialen Netzwerken verschließen. Aber die meisten Firmen haben noch so ihre Schwierigkeiten mit diesem Phänomen: Ich kann ja noch nachvollziehen, dass die Unternehmen die Mitarbeiter darauf hinweisen, dass alles was in Sozialen Netzwerken publiziert wird, dort dauerhaft verfügbar ist, dass sie dort keine Firmengeheimisse lesen wollen (sollte eigentlich selbstverständlich sein, sowas nicht zu posten) und dass sie darauf hinweisen, dass Mitarbeiter im Netz auch immer ein wenig den Arbeitgeber repräsentieren. Schließlich outet man sich beispielsweise bei Xing und LinkedIn auch als Mitarbeiter von XY-Firma.

Ein bißchen übertrieben finde ich es hingegen, dass einige Unternehmen es ihren Mitarbeitern am liebsten verbieten würden, Porträtbilder zum Profil hinzuzufügen. Da sollte doch wohl jeder erwachsen genug sein, hier keinen Unfug zu treiben – schon im eigenen Interesse. Den ganzen Beitrag lesen »

Schöne Idee: Wir brauchen einen Sonsttag

Samstag ist für mich immer der Tag, an dem ich gemütlich die Zeitungen der letzten Woche lese und in Magazinen blättere. Heute bin ich auf eine spannende Glosse gestoßen: das grübelt die Autorin darüber nach, dass die Woche so stressig ist, dass noch Vieles am Samstag erledigt werden muss und der Sonntag der einzige Tag des Wochenendes nicht ausreicht, um mal wieder all das zu machen, wofür das Wochenende eigentlich da ist: Lesen, sich unterhalten, gemeinsam kochen… Deshalb fordert sie einen Sonsttag, an dem keine Geschäfte offen haben und auch das Fernsehen aus ist.

Spannender Gedanke, so ein zusätzlicher freier Tag. Ich hab mal überlegt, was ich an so einem Tag machen würde. Ein bißchen Sport müsste auf jeden Fall sein und danach das Sauna-Ruheraum-Wellness-Programm. Das kommt sonst immer viel zu kurz. Und mehr lesen steht auch auf jeden Fall auf dem Plan – das kommt auch immer viel zu kurz. Kino oder Filme zu Hause schauen ist auch nicht zu verachten oder ein Spiele-Nachmittag/-Abend. Ach, es gäbe wirklich jede Menge Dinge, die in so einen Sonsttag passen würden.

Leider wird das immer ein frommer Wunsch bleiben. Schönes Wochenende!

So überleben wir die Wiesn

In der heutigen Ausgabe von München erleben (Beilage der Süddeutschen Zeitung) haben die Oktoberfest-Experten der SZ-Redaktion einige Fragen beantwortet. Ich bin zwar kein Wiesn-Experte, aber bei den Fragen kann ich vielleicht auch mithalten:

Zelt: Ganz klar das Augustiner (weil’s Tradition ist) oder Käfer.

Bier: Da ich Bier nur zu solchen Gelegenheiten trinke, habe ich mir sagen lassen, dass das Augustiner das Beste ist und drunter machen wir es nicht.

Gegen den Rausch: Muss man da tatsächlich was unternehmen? Wiesn ist doch erst witzig, wenn alle einen gewissen Pegel aufweisen.

Zum Ausnüchtern: Bei Katerrezepten muss ich leider passen, denn ich hatte noch nie einen selbigen. Ausschlafen kann aber nie schaden 🙂

Wiesn-Lied: Ich bin für das gute alte „Marmorstein und Eisen bricht“, aber Dank dem Besuch der einen oder anderen Apres Ski Veranstaltung auch auf alle anderen einschlägigen Lieder geeicht.

Fahrgeschäft: Kettenkarusell, obwohl ich nicht ganz schwindelfrei bin. Der Ausblick ist einfach göttlich.

Anbandelabwehr: Ich beschäftige mich nur näher mit Leuten, die fehlerfrei und ohne Knoten in der Zunge „Oachkatzlschwoaf“ sagen und eine Kurzgeschichte dazu erfinden können.

Kleidung: Ganz klar das klassische Dirndl.

Bevorzugte Tage: Keiner – am liebsten würde ich gar nicht gehen

After Wiesn: Der Löwenbräu-Keller. Da ist ein bißchen gemäßigtere Wiesn-Stimmung und die Tram vor der Türe, wenn ich ganz schnell ganz müde werde.

Wiesn-Kultur-Tipp: Kabarett im Herzkasperlzelt auf der historischen Wiesn.

So, das wär’s von meiner Seite…

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