Gerti Windhuber

Webansichten

Social Media Zahlen: Man weiß ja nie, wofür man die gebrauchen kann

Das Video habe ich jetzt schon ein paar Mal gesehen, aber jetzt wo es mir gerade wieder über den Weg läuft, denke ich, es wäre gut, wenn man es jederzeit greifbar hat und wo könnte das besser sein als im eigenen Blog :-)…

niche09: Verbreitung von Audio und Video im Netz

Jetzt wird es wohl etwas wissenschaftlicher: es geht darum, wie Meme helfen kann, Video- und Audiodateien zu verbreiten. Dusan Minic führt den Erfolg viraler Videos auf die Evolutionstheorie zurück.

An verschiedenen Beispielen erklärt Dusan, was Gene und Meme bewirkt. Unter anderem mit folgender T-Mobile Werbung (einem Flashmob).

Dieses Video wurde 12 Mio. Mal heruntergeladen. Auch die Bewertung auf YouTube sind hervorragend. Daneben gibt es noch einen (längeren) Making of Film:

Und wer will kann die Tanzsequenzen aus dem Video lernen.

Die Teilnehmer sagen, dass die Originalität des Videos ausschlaggebend ist und wenn man dann die Dateien in den entsprechenden Netzwerken (YouTube, Facebook etc.) hochlädt, läuft die Verbreitung so gut wie von alleine.

Weitere Beispiele eröffnen die Diskussion: Man muss das Meme verstehen, um sich dann mit der entsprechenden viralen Werbemaßnahme an einen bestehenden Trend anhängen zu können. Weitere Beispiele scheinen diese Theorie zu untermauern.

Zum Schluss noch sieben Tipps:

  1. Viraler Erfolg ist kein Zufall
  2. Schnell hohe Zugriffszahlen generieren. Über Freunde und Blogger verbreiten.
  3. Gute Titel sind die halbe Miete
  4. Es hängt nicht nur vom Inhalt ab
  5. Sexy Vorschaubild – 3 Bilder als Auswahl
  6. Den Dialog beginnen (Facebook, Freunde etc.)
  7. Sofort alle Videos einer Serie raushauen

Erste Homepage auf YouTube

Als ich gelesen habe, dass es jetzt die erste Website auf YouTube gibt, war ich zunächst skeptisch wie das funktioniert. Aber man kann ja neuerdings interaktive Elemente in die Videos einbinden, also kann man auch zwischen den einzelnen Videos hin- und herswitchen.

Das hat sicher eine Menge Arbeit gemacht, um auch die einzelnen Details genau an dem Ort hinzukriegen, wo sie angebracht sein sollen. Aber witzig ist das Dings schon…

Die Dinge geregelt kriegen…

… ist der Titel eines neuen Buches. Das passende Video zur Bewerbung dieses Werkes hat mir ziemlich gut gefallen. Vielleicht mögt Ihr es ja auch.

Zum Buch selbst kann ich (noch) nichts sagen. Es steht zwar auf meiner Wunschliste, aber keine Ahnung, wann ich dazu komme, es zu kaufen und zu lesen.

Job in Kaprun – Bewerber über soziale Netzwerke gesucht

Überall hört man dieser Tage, dass gespart werden muss. Das gilt wohl auch für das finden neuer Mitarbeiter. Auf einem Vortrag habe ich diese Woche gehört, dass Xing nicht nur soziales Netzwerk ist, sondern inzwischen auch eine Menge Geld mit Stellenanzeigen verdient. Der große Vorteil dabei ist, dass sowohl Bewerber als auch potenzieller Arbeitgeber eine Menge übereinander erfahren können und es realtiv einfach ist, in Kontakt zu treten.

Eine ganz andere Möglichkeit, die ebenfalls die Sozialen Netzwerke nutzt, ist der Tourismusverband in Kaprun gegangen:

Die künftigen Kollegen stellen sich und den Job in einem Video vor, das an die Rekrutierungskampage der US-Army erinnert. Die Kosten dürften sich ziemlich in Grenzen gehalten haben. Dann noch in YouTube hochladen und ein paar Blogger antriggern und schon läuft es fast wie von alleine.

Clevere Idee – ich bin mal gespannt, wie schnell ein geeigneter Kandidat gefunden ist und ob das Beispiel Schule macht.

YouTube im Jahr 1985

YouTube hat ja immer mal wieder spannende und witzige Inhalte zu bieten. Ich habe mich auf jeden Fall über den Spot oben königlich amüsiert. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie das damals gelaufen sein könnte…

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