Gerti Windhuber

Webansichten

Telefonakquise

Vor einer Weile habe ich hier im Blog über meine Erfahrungen mit der Telefonakquise von Kabel Deutschland berichtet. In Zeiten schwierigerer wirtschaftlicher Situation scheinen die Seelenfänger aber einen unerwarteten Aufschwung zu erleben. Wie sonst könnte man sich erklären, dass ich mich diese Woche bereits zwei Mal mit unterschiedlichen Anrufen rumplagen musste? Den Inhalt der Gespräche will ich hier mal als Warnung weitergeben, denn ohne eine gewisse Erfolgsquote würde der Spaß ja von ganz alleine einschlafen.

1. Falsche Infos bei einem Gewinnspiel übermittelt

Leider hat die Lady am Telefon so genuschelt, dass ich nicht verstehen konnte, wer ihr Auftraggeber war. Sie hat mir dann allerdings erzählt, dass ich mit einer Kollegin wegen eines Gewinnspieles telefoniert hätte und mir diese Kollegin falsche Informationen übermittelt hätte. Da bin ich schon mal hellhörig geworden, denn ich war für drei Wochen im Urlaub und in dieser Zeit habe ich bestimmt mit niemandem telefoniert. Also fragte ich, wann denn das gewesen sei, weil ich mich gar nicht mehr daran erinnern könnte. Das konnte mir das Mädel dann leider nicht so genau sagen und auf weiteres Nachbohren wurde sie ziemlich pampig und meinte, sie würde doch nicht mit Rufnummernanzeige anrufen, wenn es nicht seriös wäre. Das kann ich mit meinem analogen Telefonanschluss leider nicht nachprüfen, aber seriöser wirkte es auf mich trotzdem nicht. Um welches Gewinnspiel es sich gehandelt haben könnte und was der Info-Fehler war, habe ich dann leider nicht mehr herausfinden können, weil ich die Anruferin wohl so verärgert habe, dass sie meinte, dann würde ich wohl nicht gewinnen wollen und hat aufgelegt. Stimmt, jetzt gewinne ich sicher nicht weiter an Erfahrung, wie man am Besten mit diesen Anrufen umgeht, damit sie nicht wieder vorkommen.

2. Verlängerung der kostenlosen Gewinnspielteilnahme

Gestern Abend hat mich dann der nächste erwischt – was gar nicht so einfach ist, weil ich nun wirklich nicht häufig zu Hause anzutreffen bin und auch keinen AB habe. Keine Nennung der Firma, sondern gleich die Aussage, dass meine kostenlose Gewinnspielteilnahme im Juni auslaufen würde und ob ich denn verlängern wollte… Schon wieder ein Gewinnspiel, an das ich mich beim besten Willen nicht erinnern kann. Also fragte ich, um welche Art Gewinnspiel es sich handle. Die Antwort war ausweichend: ich hätte mich online irgendwo eingetragen, Lotto könnte es gewesen sein, aber auch was Anderes. Na, das wollte ich doch genauer wissen und stieß damit auf Unverständnis. Man sei schon so freundlich und würde mich darauf hinweisen, dass das was ich geordert habe demnächst auslaufe und dass ich den Anschluss nicht verpasse und ich wüsste nicht mal, wo ich mich eingetragen habe. Aber ich kann auch ganz schön bockig werden und habe nochmal drauf bestanden, dass man mir schon sagen müsse, um was es genau geht. Und jetzt wird es konfus. Man wolle mir ja nur helfen Geld zu sparen, denn jetzt sollte ich plötzlich schriftlich kündigen, um nicht die automatische Verlängerung für 75 Euro oder so bezahlen zu müssen. Da musste ich schon fragen, was das mit einem kostenlosen Gewinnspiel zu tun habe. Leider hatte der Mitarbeiter auch hier nicht genug Geduld mit mit und legte einfach auf.

Ich bin jetzt schon ein bißchen irritiert, denn Auflegen wäre doch eigentlich mein Part als Angerufene, die abgezockt werden soll. Vielleicht mache ich auch was falsch – oder ganz und gar richtig, weil ich die Abzocker zur Verzweiflung bringe. Das hält nur leider die Kollegen nicht auf, die mich während des Feierabends nerven und es verhindert leider auch nicht, dass andere auf solche Anrufe reinfallen. Gerne würde ich hier noch ein wenig mehr tun, als nur öffentlich zu warnen.

Weiblich oder männlich

Auf Jans Technikblog habe ich ein nettes Stöckchen entdeckt und gleich ausprobiert, wie viel Frau und wie viel Mann in mir steckt. Nach seinem Muster habe ich auch das eine oder andere in Klammern kommentiert.

DEINE WEIBLICHE SEITE:

[ ] Du gehst hin und wieder gerne shoppen
[x] Du trägst Eyeliner
[ ] Du hälst Cheerleading für einen Sport
[ ] Du hasst es, die Farbe schwarz zu tragen
[ ] Dir gefällt es, ins Einkaufszentrum zu gehen
[ ] Du magst es, eine Maniküre/ Pediküre zu bekommen
[x] Du trägst gerne Schmuck: Ketten, Ohrringe, Armbänder
[ ] Du hast geweint, als du dir Titanic angesehen hast (ich glaube, den Schmachtfetzen habe ich kein einziges Mal bis zum bitteren Ende durchgehalten)
[ ] Röcke nehmen einen großen Teil deines Kleiderschranks ein
[ ] Shopping ist eines deiner Liebsten Hobbies
[ ] Du magst den Film Star Wars nicht
[ ] Du machst Leichtathletik oder hast es mal gemacht
[ ] Du brauchst eine Stunde oder länger um dich fertig zu machen
[x] Du lächelst/ lachst viel mehr als du solltest
[x] Du hast 10 oder mehr Paar Schuhe (definitiv – ich finde, das sollte einen doppelten Punkt geben)
[ ] Dir ist es wichtig, gut auszusehen
[ ] Du magst es, Kleider zu tragen
[x] Du benutzt Deo/Parfum
[ ] Du benutzt sehr oft das Wort “süß”
[x] Du magst High Heels
[x] Du hast als Kind mit Puppen gespielt (zwischendurch mal, aber auch Cowboy und Indianer und Fußball)
[ ] Du magst es, andere zu schminken
[x] Du magst es im Mittelpunkt zu stehen (wie wahrscheinlich jeder Blogger)
[ ] Pink ist eine deiner Lieblingsfarben

» TOTAL = 8 – mit viel gutem Willen 

DEINE MÄNNLICHE SEITE:

[ ] Du trägst Kapuzenjacken
[x] Du trägst Jeans
[ ] Hunde sind besser als Katzen
[ ] Du findest es lustig wenn sich jemand wehtut
[x] Du spielst mit Jungs in einem Team oder hast es mal (jeden Tag im Büro – und diese Jungs sind ein klasse Team)
[x] Shoppen ist Folter (außer vielleicht, wenn ich mir neue Gadgets anschaffen kann)
[ ] Traurige Filme stinken
[ ] Du hast eine XBOX/PS2/PS3
[x] Du hast als Kind mit Autos gespielt (da waren ein paar von meinem Bruder übrig)
[ ] Du wolltest schon mal Feuerwehrmann werden (zählt es auch, wenn jemand behauptet, dass ich ein guter Fire Fighter geworden wäre?)
[ ] Du hast/hattest einen GB/DS oder SEGA
[ ] Du hast dir die Ninja Turtles angeschaut oder tust es immer noch
[x] Du schaust dir Sport im Fernsehen an (unbedingt – Biathlon, Handball, Fußball, Leichtathletik…)
[ ] Dir gefallen Kriegsfilme
[ ] Du fragst deinen Vater um Rat.
[ ] Du hast ungefähr eine Trillionen von Caps
[ ] Du sammelst Sammelkarten oder hast es mal
[ ] Du trägst Boxershorts
[ ] Du findest es komisch/blöd eine Pyjamaparty mit anderen Leuten zu schmeißen
[x] Grün, schwarz, blau oder silber ist eine deiner Lieblingsfarben
[x] Du liebst es, Spaß zu haben und dabei ist dir egal was andere über dich denken
[x] Du machst Sport
[ ] Du redest auch mit vollem Mund

» TOTAL = 8

Schaut irgendwie schlecht aus für meine weibliche Seite, aber die Auflistung hat auch ganz essenzielle Punkte vergessen, zum Beispiel

[ ] Tanzt Du gerne …

Kabel – oder wie verschrecke ich auch noch den letzten Interessenten

Seit nunmehr ca. 15 Monaten habe ich eine rege Koversation mit Kabel Deutschland. Hintergrund: Ich bekomme regelmäßig etwa 1 x im Monat einen Anruf, ob ich meinen Kabelanschluss noch nutzen würde, denn sonst müsste man ihn abschalten.

Ich wohne seit fast 15 Jahren in dieser Wohnung und habe noch nie einen Kabelanschluss genutzt. Vielleicht ist ja einer im Haus, aber ganz sicher nicht in meiner Wohnung. Also habe ich bis jetzt freundlich jedes Mal gesagt, dass ich noch nie einen solchen Anschluss verwendet hätte und dass er wegen mir auch gerne gesperrt werden kann. Ein bißchen wundert es mich schon, denn wäre ich ein Schwarzseher, könnten sie mir den Hahn doch auf jeden Fall auch ohne fragen zudrehen, weil ich ja noch nie eine Rechnung bekommen habe und ensprechend auch nichts bezahle. Nun ja, zunächst habe ich das Ganze für eine unglückliche Marketing-Aktion gehalten, aber inzwischen stand ein Mitarbeiter von Kabel eines Samstags bei mir vor der Wohnungstür und wollte prüfen, dass der Empfang tatsächlich nicht funktioniert. Selbstredend habe ich den Typen nicht in die Wohnung gelassen. Nicht dass danach die Anrufe aufgehört hätten und langsam frage ich mich wirklich, welchen tieferen Sinn das Ganze hat.

Eigentlich lässt es nur einen Schluss zu: Kabel Deutschland ist hochgradig inkompetent. Wenn sie solchen Telefonterror betreiben, ohne dass ich jemals Kunde gewesen bin, kann man das Unternehmen ganz sicher weder für die TV-Dienstleistungen noch als Anbieter für den Internet-Anschluss weiterempfehlen.

Gute Tipps, wie ich die Firma endlich und endgültig los werde, sind jederzeit willkommen.

Anti iPhone Filmchen

Nach drei Wochen Urlaub leide ich noch ein wenig unter Jetlag und bin deshalb schon zu Zeiten wach, wo mich sonst noch das Bettlaken festhält. Eigentlich wollte ich ja nur die Restbestände meiner E-Mails ein wenig dezimieren, aber dabei bin ich auf das Filmchen oben gestoßen. Ich darf sowas weiter verbreiten, weil ich ja selber ein iPhone mein eigen nenne…

Entspannungsprogramm 9. Woche: Abwehr stärken

Rund um einen herum schnupft und hustet es derzeit überall. Da ist es schon eine Kunst, nicht auch ein paar Bazillen aufzufangen und sich danach ins Bett legen zu müssen. Was kann man also tun, um fit zu bleiben?

Wechselduschen: Also wenn es noch etwas Anderes gibt, rutscht dieser Vorschlag erst mal an das Ende der Möglichkeiten.

Saunabesuch: Das klingt schon viel besser. Ich gehe ja sowieso immer Sonntags nach dem Squash. Gegen ein paar Extra-Einheiten hätte ich aber nichts einzuwenden. Das soll ebenso wie Wechselduschen die Durchblutung der Haut anregen und so die Widerstandskraft stärken.

Vitamine: Auch nicht schlecht – Vitamine in Form von Saft der Acerolakirsche oder einfach mehr Obst essen.

Entspannungsprogramm 8. Woche: Freunde treffen

Regelmäßige, spaßige Unternehmungen halten die Freundschaft lebendig. Deshalb sollte man nicht nur dann anrufen, wenn es einem dreckig geht oder man gerade etwas braucht. Das funktioniert nämlich nicht. Außerdem macht es tatsächlich mehr Spaß, wenn man zusammen sitzt und die „Wie geht’s“-Runde macht und alle können aus vollem Herzen sagen „ich kann nicht meckern…“.

2 – 4 Mal im Monat fest für Freunde einplanen, da müsste ich ja Abstriche machen. Ist bestimmt nicht im Sinne des Programms, deshalb bleibt alles so wie es ist und ich freue mich auf eine Menge netter Stammtische, Sonntagabende und sonstige Zusammenkünfte.

Entspannungsprogramm 7. Woche: Optimal vorsorgen

Super – diese Woche ist ein Joker, denn sie soll mich daran erinnern, meine Vorsorgeuntersuchungen bei den verschiedenen Ärzten nicht zu vergessen. Da bin ich stets auf dem Laufenden, denn ich habe mir Docs ausgesucht, die einen regelmäßig daran erinnern und dann gehe ich auch immer brav zu meinen Terminen.

Easy going!

Entspannungsprogramm 6. Woche: Mach mal Pause

Immer auf 120 zu laufen kann ja auf die Dauer nicht gut sein. Stress kann zu Verspannungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Nervosität führen. Soweit will ich es eigentlich nicht kommen lassen.

Also keine drei Dinge mehr gleichzeitig erledigen und es mal mit einer Atemübung versuchen:

den rechten Daumen von außen sanft gegen das rechte Nasenloch drücken, die übrigen Finger zeigen nach oben. In dieser Haltung drei Minuten durchs linke Nasenloch atmen

Das stärkt angeblich die rechte Gehirnhälfte, die das Gefühl regiert. Ich bin ja noch nicht überzeugt, dass das hilft, aber probieren geht über studieren.

Entspannungsprogramm 5. Woche: Zeit genießen

Auf diese Übung freue ich mich schon, denn es gilt, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und diese zu genießen. Zweimal die Woche darf ich jetzt für ein paar Stunden nur das tun, worauf ich wirklich Lust habe. Vorschläge sind:

  • Lesen
  • Shoppen gehen (nicht für mich)
  • Freunde treffen
  • Einen schönen Abend zu zweit verbringen
  • Sich selbst einen Blumenstrauß oder eine CD gönnen

Ich würde gerne noch ein paar weitere Dinge hinzufügen:

  • Einen Saunaabend
  • Sich eine Massage gönnen
  • Eine Lesung besuchen
  • Zu einem VHS-Kurs anmelden
  • Ins Kino gehen

Entspannungsprogramm 3. Woche: Mehr bewegen

Mehr bewegen ist das Motto der dritten Woche. Der Start dürfte dabei nicht allzu schwer fallen, denn bei einer Woche Skiurlaub ist mehr Bewegung ja eigentlich schon vorprogrammiert. Danach wird es schwieriger. Der Plan sieht vor, sich an der Kampagne „3000 Schritte extra“ zu beteiligen. Klingt eigentlich ganz einfach. 3000 Schritte zusätzlich am Tag zu gehen. Dazu braucht man einen Schrittzähler, um erst mal ein Gefühl dafür zu bekommen, wieviel man an einem normalen Tag so läuft und dann zusätzliche Wege identifizieren. So könnte man zum Beispiel eine Station weniger die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und den Rest laufen. Für weitere Tipps bin ich aber jederzeit offen.

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