Gerti Windhuber

Webansichten

Was bedeutet Reisen für mich?

Themenwoche Reisen

 

 

 

 

Gerne schließe ich mich der Themenwoche „Was bedeutet Reisen für mich?“ an. Wenn ich so über das Thema nachdenke, lässt es sich nicht so einfach beantworten. In der Tat gibt es viele Facetten. Reisen ist ja auch nicht gleich reisen und es macht einen großen Unterschied, ob man geschäftlich unterwegs ist, Freunde besucht, Städtetrip mit Shopping geplant hat, einfach nur mal alle Viere gerade sein lassen will oder ob man auf Entdeckungstour geht. Deshalb hab ich mir erst mal überlegt, was für ein Reisetyp ich bin. Dazu gab es vor einiger Zeit mal eine Blogparade Reisetyp, an der ich mich zwar nicht beteiligt habe, die mich aber inspiriert hat.

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Was ich gerne noch von der Welt sehen möchte

bucket_list_travelPunkt 4 meiner Bucketlist wird womöglich nie vollständig abgearbeitet sein und kann jederzeit ergänzt und erweitert werden, aber es schadet ja nie, wenn man noch ein paar Ziele in der Hinterhand hat. Für mich wären das:

 

 

 

 

 

 

 

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Rhein in Flammen

Feuerwerke sind viel zu schön, um sie nur auf die Neujahrsnacht zu beschränken. Gut, ab und zu gibt es eines bei Volksfesten oder anderen Nationalfeiertagen, aber das reicht immer noch nicht. Deshalb wollten wir dieses Jahr zu „Rhein in Flammen“.

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Mädelswochenende in Wien – 2. Teil

Samstag war ein erlebnisreicher Tag mit viel Kultur, schönem Wetter, der nichts zu wünschen übrig ließ. Leider konnte der Sonntag dann wettertechnisch nicht mehr mithalten. Der Morgen empfing uns mit Regen. Beim Frühstück hatten wir dann eine Lagebesprechung was wir unternehmen wollen. Zum Glück waren noch einige Punkte auf der To-Do-Liste übrig, die uns in Gebäude führen sollten. Den ganzen Beitrag lesen »

Wien ist immer eine Reise wert – Teil 1

Ich war in letzter Zeit ganz schön viel unterwegs. Das hat sich einfach so ergeben, weil manches langfristig geplant war, anderes kurzfristig dazu kam. So ein langfristiges Ding war auch das Mädels-Wochenende in Wien. Die Planungen dazu begannen bereits im Dezember. Schnell war ein kostengünstiger Flug gefunden und dann auch ein (altbewährtes) Hotel mit dem Hotel Kunsthof.

Dort hatten wir bereits beim letzten Besuch gewohnt und es erwies sich auch dieses Mal wieder als das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Zimmer sind relativ klein, aber kuschlig und wer will schon die meiste Zeit auf dem Zimmer verbringen, sodass sich ein Luxushotel lohnen würde. Die Leute von der Rezeption und vom Service im Kunsthof sind der Wahnsinn. Kaum zur Tür drinnen, hatten sie schon die richtigen Schlüssel für uns parat und auch das Ausdrucken unserer Bordkarten ging schneller als ich das E-Mail-Programm schließen konnte. Ein ganz großes Lob. Den ganzen Beitrag lesen »

Besondere London-Erfahrungen

Es ist zwar bereits zwei Wochen her, aber ich habe ein wenig Abstand gebraucht, um meine Erfahrungen niederschreiben zu können: Der Wochenend-Trip stand nicht wirklich unter einem guten Stern. Dabei hatte alles so gut angefangen. Um die Jahreswende gab es ein besonders günstiges Hotelangebot von Hilton und flugs war das Hilton Docklands gebucht. Ein günstiger Flug fand sich ebenfalls schnell bei Easyjet. Und dann gab es erst mal eine ganze Weile Vorfreude.

Zuerst kam die Aschewolke

Der Termin rückte näher und dann brach irgendwo in Island ein Vulkan aus – nicht dass wir beunruhigt gewesen wären (das ist jetzt völlig anders). Aber prompt hatten wir uns das Wochenende ausgesucht, an dem der komplette europäische Luftraum gesperrt war. Also erst mal jede Menge Hektik, Urlaub beim Arbeitgeber durchdrücken (zum Glück kein Problem), Flug umbuchen (auch völlig easy) und Hotel umreservieren (auch ok, sobald man die richtigen Leute an der Strippe hat). Und dann ging es endlich los. Alles lief problemlos bis zur Einreise am Flughafen in London-Gatwick. Nach mehrmaliger Überprügung fragte der Beamte bei der Einreise, ob mein Personalausweis gestohlen gemeldet gewesen sei? Das war er in der Tat – die Aktion lag allerdings schon einige Zeit zurück. Ich hatte darüber berichtet. Und selbstverständlich hatte ich auch gemeldet, dass ich meinen Personalausweis wiederbekommen hatte. Nur offensichtlich fand diese Informationen ihren Weg in die Polizeiakten nicht und der PA hatte weiterhin den Status gestohlen. Deshalb wurde er auch eingezogen und ich erhielt lediglich ein Schreiben, das den Sachverhalt darstellte sowie eine Kopie.

Ein Anruf bei der Botschaft war Freitagnachmittag erfolglos. Fast möchte man sagen „logisch“. Also haben wir erst mal das viel schönere Wetter in London genossen und unser Besuchsprogramm erledigt. London Eye und Tower, lecker Indisch essen und abends ins Pub :-).

Gestrandet in London

Wahrscheinlich war ich etwas naiv, weil ich dachte, das Problemchen mit dem PA bei der Ausreise am Flughafen klären zu können und ebenso der Meinung war, dass man mich schon wieder nach Hause lassen würde. Nur dem war leider nicht so. Richtig Ahnung schien am Flughafen auch niemand zu haben und nach unzähligen Telefonaten – unter anderem mit dem Auswärtigen Amt, einer Notrufnummer der Botschaft und ein paar Freunden zu Hause wurde mir langsam klar, dass ich wohl an diesem Abend München nicht mehr sehen würde. Also erst mal die Begleitung eingechecked, den Flug umgebucht, ein Zugticket zurück in die City beschafft und ein Hotel zwischen Bahnhof und Botschaft gefunden. Der ganze Spaß für die eine Nacht war teurer als das eigentliche Wochenende.

Zurück in der Heimat

Danach lief zum Glück alles reibungslos: Das Hotel war in Ordnung und ich bekam sogar ein kostenloses Upgrade, weil ich der Mitarbeiterin an der Rezeption mein Leid geklagt hatte. Auch auf der Botschaft waren die Leute extrem nett zu mir. Der gute Rat, nach einem Diebstahl auf jeden Fall alle Ausweisdokumente erneuern zu lassen kam jedoch für mich zu spät.

Auch wenn ich die ersten beiden Wochen nach dieser Erfahrung keinen Reisenewsletter mehr geöffnet habe, im Nachhinein ist mir die Lust zum Wegfahren doch nicht völlig vergangen.

Iglu-Übernachtung: Ein eiskaltes „Vergnügen“

Iglu-Übernachtung
Die eiskalte Iglu-Bar

Einmal in einem Iglu übernachten – bis vor gut einem Monat hörte sich das für mich wild romantisch und sehr verführerisch an. Und da kam es mir gerade recht, dass ich sozusagen mit der Nase in einem Newsletter auf ein entsprechendes Angebot in Kühtai bei Innsbruck gestoßen wurde. Es fiel auch nicht schwer, unser bewährtes Reiseteam für diesen Wochenendausflug zu begeistern und so war schnell gebucht.

Dann folgte eine ganze Zeit uneingeschränkte Vorfreude. Es fing an zu schneien, sodass wir auch das entsprechende Ambiente erwarten konnten. Doch dann der erste Wermutstropen: der Jakuzzi durfte aufgrund von irgendwelchen sonderbaren Richtlinien nicht mehr benutzt werden. Schade eigentlich und der versprochene Glühwein war auch kein vollwertiger Ersatz für dieses Vergnügen.
Auf dem Hinweg war auch noch alles ok und nachdem wir uns mit ein paar alkoholischen Heißgetränken die nötige Lockerheit angeeignet hatten, war sogar die Anmeldung zur Schneeschuhwanderung eine Selbstverständlichkeit. Aber bereits nach wenigen Metern war klar, warum ich einem solchen Unterfangen im Normalzustand nie nie nie zustimmen würde. Das ist ja mega-anstrengend, vor allem wenn man sich am Tag zuvor einen höllischen Muskelkater beim Skibob fahren eingefangen hat. Dann kann man nämlich die Stöcke nicht mehr richtig einsetzen, die aber dringend nötig wären.
Für die Mühen entschädigte dann aber eine viel zu kurze Abfahrt mit dem Schlitten. Das Abendessen war lecker, aber bereits am Lagerfeuer draußen ist das Getränk schneller eingefroren, als man es trinken konnte. Deshalb führte uns auch relativ bald unser Weg ins Iglu. Da drinnen ist es irgendwie viel kälter als erwartet und nur halb so wild romantisch. Alle Körperteile, die auch nur ein kleines bißchen aus dem Schlafsack lugen – und Nasen sind einfach total vorwitzige Dinger – drohen in nullkommanix einzufrieren.
Fazit: Ich war doch ziemlich froh, als ich die Nacht unbeschadet überstanden hatte, es morgen war und die Sonne wieder mit ihren Strahlen etwas Wärme schickte. Das Erlebnis gehört eindeutig in die Kategorie „man muss es mal erlebt haben, aber einmal reicht“.

Blogparade Lieblingscocktails: Apfelstrudel Martini

Jochen Mai von der Karrierebibel hat eine Blogparade samt Verlosung zu den Lieblingscocktails gestartet. Da will ich doch gerne mitmachen.

Ich habe meinen absoluten Lieblingscocktail dieses Jahr im Daphne’s während unseres Urlaubs auf Barbados entdeckt:

Apple Strudel
Vanilla Vodka, Green Apple Puree with a dash of Apple Schnapps and dusted with Cinnamon

Ich verspreche, das ist das Göttlichste, was ich jemals hatte und es wäre James Bond völlig egal, ob der Cocktail geschüttelt oder gerührt ist.

Ob ich damit wohl eine Chance auf eines der Bücher habe?

Sylt – die zweite

Es hat länger gedauert als gedacht, aber jetzt kommt die Sylt-Fortsetzung:

Die Unterkunft im Hotel Stadt Hamburg war stilecht und wirklich sehr geschmackvoll. Und so konnte es auch gleich zum ersten Standspaziergang losgehen. Die Insel empfing uns mit einem traumhaften Sonnenuntergang. Ein Snack an der Strandpromenade und ein Absacker in der viktorianisch eingerichteten Hotelbar beschloss den ersten Tag.

Am Freitag wollte die Insel dann erst mal ausgiebig erkundet werden – bei strahlendem Sonnenschein war das Fahrrad das Verkehrsmittel der Wahl. Bei Charly – einem Bayern auf Sylt – gab es ausreichend Drahtesel für uns alle. Der Weg Richtung List führt einmal quer durch die Dünen. Mittags war das Sanders in Kampen für eine Pause gut. Die rote Grütze dort ist wirklich sehr zu empfehlen. Und beim anschließenden Spaziergang habe ich festgestellt, dass es tatsächlich noch Orte in Deutschland gibt, die noch teurer sind als München. Abends wollten wir dann endlich in der Sauna und dem Pool „get naked“ praktizieren.

Am Samstag mussten die ersten leider schon wieder den Heimweg antreten und wir anderen haben es uns nochmal ziemlich gut gehen lassen: Massage, Strandkorb und Sonnencreme.

Das gleiche Spiel nochmal am Sonntag, bis es dann am Nachmittag nach Hause ging. Ich habe mich wirklich gut erholt und auch ordentlich Farbe abbekommen – zumindest haben das die Kollegen am Montag behauptet. Auf jeden Fall machen wir das bald mal wieder.

 

Sylt – eine Reise wert

Es wird absolut Zeit, dass ich mal wieder ein Post schreibe. Vor allem, weil ich schon fast eine Woche wieder aus Sylt zurück bin. Ich war das erste, aber bestimmt nicht das letzte Mal da. Die Vorzeichen waren gut: Der Wetterbericht verkündete Sonne, die Begleitung mit den Kommilitonen aus dem MBA ist bereits lange erprobt, so dass man sich getrost freuen konnte.

Nicht so prickelnd fand ich nur den Auftritt der Lufthansa zu Beginn: Ursprünglich wollte ich ja um 7:55 Uhr am 1. Mai nach Hamburg fliegen. Das funktionierte aber zunächst irgendwie nicht und ich sollte bereits um 6:40 Uhr (morgens!) München verlassen. Was tut man nicht alles, wenn ein paar Tage Urlaub in Aussicht sind. Doch dann – gerade als ich aus dem Haus gehen wollte – eine SMS: „Ihr Flug ist annuliert, bitte rufen Sie 0180-xxxx. Und guess what: Ich wurde auf den Flieger um 7:55 Uhr umgebucht. Danke Lufthansa, dass ich 1 1/2 Stunden zu früh aufstehen durfte.

Danach lief alles ziemlich prima: Am Hamburger Flughafen habe ich Martin und Marika aufgesammelt und am Dammtor kam Volker dazu. Für schlanke 29 Euro sind wir dann zu viert mit dem Schleswig-Holstein-Ticket die Weiterreise auf die Insel angetreten. Man fährt gemütlich durch eine sehr ansprechende Landschaft und spätestens jetzt beginnt das Gefühl von Urlaub.

 
Unser Vierergespann in der Bahn

Fortsetzung folgt…

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