Nachdem das Wetter heute für Tollwood-Aktivitäten nicht zu gebrauchen war, kam Plan B mit Kino zum Einsatz. Hochgelobt und -dekoriert haben wir uns für Happy go lucky entschieden. Eine Komödie hieß es, die aus England kommt, aber im Stile von Amelié gemacht ist. Was also konnte es Besseres für einen so trüben Tag/Abend geben?
Nun ja, was soll ich sagen: englisch war die Komödie zwar schon, aber von der Art englischem Humor, die nicht mal ich so richtig verstehe. Außer mir ging es auch meiner Begleitung nicht anders und der Rest der Zuschauer im Kino reagierte auch recht irritiert. Die Hauptdarstellerin kichert ständig – egal ob es etwas zu lachen gab oder nicht. Und an vielen Stellen gab es doch ein recht zähes Ringen mit der Handlung. Mindestens eine halbe Stunde weniger und um einiges schneller geschnitten hätte dem Film gut getan. Und ich denke, auch auf einige der Nebenhandlungsstränge hätte man gut verzichten können.
Um den Abend noch zu retten haben wir uns dann bei Bobolovsky’s noch einen Happen zu essen und den einen oder anderen Drink gegönnt.
geschrieben am 19. Juli 2008 um 00:13 Uhr von Gerti Windhuber
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geschrieben am 17. Juli 2008 um 23:13 Uhr von Gerti Windhuber
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Tollwood ist klasse – vor allem die kostenlosen Bands und Events im Andechser Zelt, in der Andechser Lounge und im SZelt. Eines dieser Highlights gab es am 6. Juli in der Andechser Lounge: Kabarest. So oft hatte ich mir schon vorgenommen, das Trio mal im Heppel & Ettlich anzuschauen, aber irgendwie hat das unter anderem die Parkplatzsituation immer verhindert. Ein fataler Fehler, denn das Programm Es kann nimmer besser werden ist wirklich absolut gelungen. Die beiden Frauen und der Mann am Klavier – der immer ein wenig aussieht als ob er nicht bis drei zählen könnte – zeichnen ein liebenswertes und dennoch absolut realistisches Bild von München. Die Stadt ist wie eine 850 Jahre alte Diva, die viele Geschichten zu erzählen hat. Kleine und große Stories vom Grantelnden Münchner, von der Globalisierung und der fehlenden Internationalität. Verpackt in witzige bayerische Songs ist diese Remineszenz sehr sehr unterhaltend. Wer noch eine Gelegenheit sucht, das Programm anzuschauen, hat Ende September und Ende Oktober im Heppel & Ettlich dazu Gelegenheit.
geschrieben am 15. Juli 2008 um 10:56 Uhr von Gerti Windhuber
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Es sit zwar schon ein paar Tage her, dass wir uns die Ausstellung Adel in Bayern angeschaut haben, aber da sie noch eine Weile läuft (genauer gesagt bis zum 5. Oktober), lohnt es sich allemal dazu noch den einen oder anderen Satz zu verlieren.
Die Ausstellung im Lokschuppen in Rosenheim ist wie immer mit viel Liebe zum Detail konzipiert und obwohl wir ohne große oder kleine Kinder unterwegs waren, hätten auch die sicher ihren Spaß an den unterschiedlichen Ausprobier-Ecken gehabt.
Viele anschauliche Ausstellungsstücke geben Aufschluss über unterschiedliche Details des Lebens im Mittelalter. Viele Wappen erkennt man – gerade wenn man selbst in Bayern lebt. Und an der einen oder anderen Stelle werden die Ursprünge von Sprichwörtern aufgeklärt: so erfährt man, dass Durch die Lappen gehen ein Ausdruck aus der Jägersprache ist.
Nicht ganz so sicher bin ich inzwischen über die Herkunft des Stinkefingers: Die Version, die ich gehört habe, war dass den Langbognern im Krieg zwischen England und Frankreich der Mittelfinger abgeschlagen wurde, um sie an der Ausübung ihres Jobs zu hindern. Wer ihn noch hatte, zeigte ihn stolz zum Zeichen der Überlegenheit. Was nun wirklich wahr ist – keine Ahnung.
Dass nicht immer alles was die Führungen erzählen, für bare Münze zu nehmen ist zeigt ein Abbild eines Ritters mit einem Schwert zu Beginn der Ausstellung. Obwohl das Schwert wie bei Justizia mit Stoffbahnen umwickelt ist, wurde erzählt, dass das Bild symbolisiert, dass die Ritter für den Schutz der Bürger zuständig waren und in den Krieg gezogen sind. In Wahrheit oblag ihnen aber die Rechtsprechung.
Aber wie immer, so warf auch diese Ausstellung bei uns noch die eine oder andere Frage auf, die erst noch beantwortet werden will. Ich fand Adel in Bayern wirklich sehenswert – wie eigentlich alle Ausstellungen, die ich bis jetzt im Lokschuppen gesehen habe. Und danach noch auf einen Latte Macchiato zu Dinzler. Bessr kann ein Sonntag eigentlich nicht sein.
geschrieben am 14. Juli 2008 um 21:56 Uhr von Gerti Windhuber
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Gleich zwei Mal war ich in der letzten Zeit im Kino: Letzte Woche zur Pressevorführung von Prinz Kaspian von Narnia. Der zweite Teil des Disney-Films hat mich vor allem durch unglaubliche Aufnahmen beeindruckt: an einem kristallklaren See, in unberührten Wäldern und mit vielen vielen gut gemachten Spezialeffekten kämpfen vier Kids um Freiheit für Narnia. Eigentlich eine Mischung aus Fantasy, Harry Potter und Ritterepos, gekreuzt mit ein bißchen Herr der Ringe. Und nachdem es sieben Bücher in der Serie von Fantasyromanen von C.S. Lewis gibt, ist eine Fortsetzung vorprogrammiert – zunächst aber ist der Kinostart für den 31. Juli 2008 in Deutschland festgelegt.
Heute Abend war dann Kontrastprogramm: Sex and the City. Wenn Carrie Breadshaw auf ihren Manolos durch Big Apple stöckelt, dann gerät so manche meiner Freundinnen in pure Hysterie. Ich bin ja nun bekennender Serienverweigerer und so hatte ich noch keine einzige Folge der Kultserie rund um die vier Frauen, New York City, Mode und Sex/Liebe gesehen. Zum Glück gab es für Ungläubige am Anfang eine kurze Zusammenfassung über alles was man wissen muss, um dem Film folgen zu können. Und ich muss zugeben, so gut habe ich mich seit Keinohrhasen nicht mehr im Kino amüsiert. Nichts für Leute, die es lieber sozialkritisch oder politisch korrekt mit umweltfreundlichem Hintergrund haben. Aber wer sich mal ganz genau im Freundes- und Bekanntenkreis umschaut, kann den einen oder anderen Charakter wiedererkennen – natürlich teilweise schamlos überzogen, aber ist es nicht genau das, was wir brauchen? Und meine beiden Begleiterinnen haben beschlossen, dass der Film eigentlich Pflichtprogramm für alle Männer, Pseude-Frauenversteher etc. sein sollte, damit sie zumindest ansatzweise die Denkweise von Frauen nachvollziehen können. Alternativ auch für Single-Männer geeignet, die vor dem Kino keinen besseren Aufhänger finden können, eines der Mädels anzusprechen.
geschrieben am 3. Juni 2008 um 00:21 Uhr von Gerti Windhuber
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Ich liebe Krimis und ein besonders Vergnügen ist es immer, wenn das Krimifestival München die Neuvorstellungen an passenden Orten inszeniert. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass Hans-Hermann Sprado seinen Model-Krimi Tod auf der Fashion Week im Nicowa Shop in der Leonrodstraße präsentierte.
Als Rahmenprogramm war eine kleine Modenschau organisiert und man hatte fast das Gefühl, dass die mehrheitlich weiblichen Gäste der neuen Kollektion mehr Aufmerksamkeit schenkten als der Lesung selbst. Letzteres hätte allerdings auch noch Verbesserungspotenzial gehabt. Sprado ist ein gestandener Journalist, der sorgfältig recherchiert und als Chefredakteur von Marie Claire auch jahrelang auf dem Modeparkett zu Hause war. Nachholbedarf hat er aber beim Vortragen.
Wer aber einen Hang zu Woodoo und/oder Mode hat, der sollte sich den Krimi ruhig auf die Wunschliste schreiben. Aber Achtung, einige Szenen sind sicher nichts für zart besaitete Seelen.
geschrieben am 30. April 2008 um 22:26 Uhr von Gerti Windhuber
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...gab es gestern Abend zum ersten Mal in der Galerie Litfaßsäule im Gärtnerplatzviertel zu sehen. Achtung, die Räumlichkeiten sind winzig, aber vielleicht lohnt gerade deshalb ein Besuch dort – ganz nach dem Motto “klein aber fein”.
Ausgestellt werden Fotografien von Hermann Dörre und Christine Beggel. Dörre hat seinen Werken den Titel “Sparkling Flowers” gegeben. Völlig anders, aber nicht minder faszinierend sind die Fotomontagen “il était une fois…”, für die sie sogar schon den Canon ProFashional Photo Award bekommen hat.
geschrieben am 26. April 2008 um 13:09 Uhr von Gerti Windhuber
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