Gerti Windhuber

Webansichten

Möge die Macht…

… ach nein, das ist ja der falsche Text. Es müsste vielmehr heißen: Der Weltraum -  unendliche Weiten. Richtig gelesen, ich war heute im neuesten Star Trek Kinofilm. Nun gehöre ich weder zu den Fans noch stehe ich besonders auf Science Fiction. Dass ich trotzdem einen Versuch gewagt habe, liegt an Florian, der zusammen mit den anderen Teilnehmern am Trek Dinner vor und nach dem Kinofilm für eine Sendung des Bayerischen Rundfunks zur Verfügung stand.

Ich hätte gerne ein paar Bilder gemacht, denn in ihren Uniformen und Star Trek Outfits sahen die Jungs und Mädels wirklich spektakulär aus, aber dann hätte ich Florians Überraschung am Montag im Büro vorweg genommen und ich will ja kein Spielverderber sein. Deshalb nur ein bißchen mehr zur Sendung: Sie wird im Rahmen von Faszination Wissen ausgestrahlt und beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Physik und den technischen Spielereien in den Star Trek Filmen. Ich bin schon gespannt, wann die Folge gesendet wird und was die Redakteure letztendlich daraus gemacht haben.

Zum Schluss noch ein Wort, wie mir der Film gefallen hat, ohne dass ich jetzt zu viel verraten will. Ich denke, auch wenn man die Serien und die anderen Kinofilme nicht kennt (ich selbst habe glaube ich einen Kinofilm – den in dem Picard von den Borg gefangen wird – und ein paar Folgen der Serie vor Jahrhunderten gesehen), kann man der Handlung einigermaßen folgen. Technisch und bei den Special Effects gibt es nichts zu meckern. Ich finde auch, dass beim Casting der jüngeren Version der Enterprise Crew ein guter Job gemacht wurde. Da kann man jetzt spekulieren, wie viele Folgen mit dieser Besetzung noch gedreht werden können. Neu und vielleicht ein wenig überflüssig war die plötzliche romantische Szene, die vermutlich zur Ansprache einer erweiterten Zielgruppe dienen soll. Insgesamt ordentliches Popcorn-Kino würde ich sagen.

Blickpunkt Spot im Vereinsheim

Gestern war ich mal wieder im Vereinsheim. Blickpunkt Spot ist eine Insitution und ich gehe immer wieder gerne hin, weil die unterschiedlichen Künstler viel Abwechslung versprechen. Den einen oder anderen kennt man, aber es sind auch immer wieder neue Tipps dabei. Und langweilig wird es ganz sicher nie.

Gestern war unter anderem Ludwig Müller zu sehen. Seinen Internet-Heimatroman gibt es auch bei YouTube:

 

Neu war gestern das Duo Schwarze Grütze, in Persona Dirk Pursche und Stefan Klucke. Ihren Beitrag zum Prix Pantheon 2007

haben sie gestern auch zum Besten gegeben. Außerdem ein wirklich außergewöhnliches Stück über Schutzgeld bei den Chinesen, das ich leider nicht mit Euch teilen kann, weil ich es im Netz nicht gefunden habe.

Es wäre wirklich Schade, wenn das Vereinsheim aufgrund der Münchner Obrigkeit nicht weiterbestehen könnte.

Programm für die lange Museumsnacht

Am kommenden Samstag – also morgen – ist in München die lange Museumsnacht. Das Programm lässt kaum Wünsche offen. Vielmehr muss man sich zwischen vielen interessanten Möglichkeiten entscheiden. Meine Wahl ist auf folgende vier Highlights gefallen:

  • Volkssternwarte mit Führungen zu Planeten, Sonne und Sternbildern. Ich hoffe auf schönes Wetter, denn dann gibt es Live-Beobachtungen
  • Sammlung Café Luitpold: Zwischendurch zum Relaxen mit Live-Musik (u.a. Boogie) und der Kulturgeschichte des Kaffeeklatsches “Plauder Tassen”
  • Städt. Galerie im Lenbachhaus: Kandinsky darf natürlich nicht fehlen, auch wenn ich fürchte, dass der Andrang dort ziemlich groß sein wird. Zur Not einfach einen Überblick verschaffen und dann zu einem anderen Zeitpunkt wieder kommen und alles in Ruhe anschauen.
  • Botanischer Garten: dort soll es zum ausklingen lassen sehr schön sein.

Die Dinge geregelt kriegen…

… ist der Titel eines neuen Buches. Das passende Video zur Bewerbung dieses Werkes hat mir ziemlich gut gefallen. Vielleicht mögt Ihr es ja auch.

Zum Buch selbst kann ich (noch) nichts sagen. Es steht zwar auf meiner Wunschliste, aber keine Ahnung, wann ich dazu komme, es zu kaufen und zu lesen.

36 Jahre Isarindianer: Willy Michl im Circus Krone

Willy Michl

Willy Michl

36 Jahre auf der Bühne stehen ist schon eine reife Leistung, vor allem, wenn man die meiste Zeit davon nicht mal die Unterstützung einer Plattenfirma hatte. Und wenn man dann auch noch eine recht kleine Nische bedient, ist es für einen Nicht-Eingefleischten doch recht spannend zu sehen, was bei so einem Abend rauskommt. Wie wird das Publikum zusammengesetzt sein? Welche Songs gibt Willy Michl zum Besten und und und.

Eine Menge Fragen, auf die es am Freitagabend im Münchner Circus Krone eine Antwort gab: Dieses Jubiläum hatte etwas von einem runden Geburtstag. Alle kamen: Jung und Alt, Indianer und Intellektuelle, Weggefährten und Neugierige. Man hatte das Gefühl, dass Willy Michl selbst am meisten davon überrascht dass der Laden voll war. Vielleicht hat auch diese Atmosphäre dazu beigetragen, dass der Abend wirklich gelungen war. Man hat sich von Anfang an sehr wohl gefühlt, hatte den Eindruck, dass es Willy auch so ging und dass er einfach total viel Spaß hatte.

Viele der Songs eignen sich ja zum Mitsingen und das Publikum hat ihm den Gefallen auch gerne getan. Andere fordern eher das Zuhören und auch da war die Aufmerksamkeit gegeben. Dass sich der Künstler dabei treu bleiben konnte, dass er diese Mischung aus Philosoph und politisch engagiertem Rebellen hingekriegt hat gehörte auch irgendwie dazu.

Die rund drei Stunden plus Pause vergingen wie im Flug und es dauerte lange, bis es tatsächlich ein Ende gab. Die Fortsetzung steht auch schon fest: am 25. Dezember gibt es das nächste Konzert im Lustspielhaus.

Bader Meinhof Komplex – der Film

Andreas Baader und Gudrun Enslin

Andreas Baader und Gudrun Enslin

Heute war ich nach langer Zeit mal wieder im Kino. Ich war ja einigermaßen gespalten, ob ich den Film Baader Meinhof Komplex nun gut finden sollte oder ob mir das Ganze vielleicht zu heroisierend inszeniert ist. Was mich aber tatsächlich überzeugt hat, war die Besetzungsliste. Nicht nur, dass wirklich alles was an Schauspielern Rang und Namen hat in Deutschland zumindest irgendeine kleine Rolle im Film hat – die Hauptdarsteller sind wirklich exzellent besetzt.

Moritz Bleibtreu hat mich als Andreas Baader wirklich zu 100 Prozent überzeugt, auch wenn er von Emanzipation wohl nicht sehr viel gehalten hat. Wir Mädels waren uns einig, dass er von jeder von uns sehr viel mehr Gegenwind zu erwarten gehabt hätte als von den Mitgliedern der RAF im Film. Dass der Film Überlänge hat, merkt man eigentlich gar nicht. Dadurch, dass es verschiedene Handlungsstränge gibt, wird es nicht langweilig und langatmig.

Keine Ahnung, ob ich den Film nun mehr als Doku oder als Unterhaltung sehen soll. Als letzteres hat er zumindest bei mir gut funktioniert und wenn ich demnächst ein wenig Zeit habe, werde ich mal recherchieren, ob das auch einigermaßen zu den Geschichtsbüchern passt.

Coffee and Crime

Wer in München wirklich will und sich ein bißchen umschaut, kann auch ohne große Ausgaben jede Menge Unterhaltsames unternehmen. Heute war der Starbucks Coffee-Shop in der Leopoldstraße Schauplatz einer Krimilesung – kostenlos.

Gert Heidenreich – dessen erste Frau Elke Heidenreich war und der für den Diogenes-Verlag bereits einige Hörbücher gelesen hat, in denen Kommissar Maigret seine Fälle löst – ist auch heute abend in die Rolle des Kommissars geschlüpft und hat aus zwei Büchern vorgelesen.

Die sonore Stimme und der wirklich brilliante Vortrag machte Lust auf mehr – mehr Krimis (schade, dass es bis zum Krimifestival noch so lange dauert), mehr von Gert Heidenreich (Maigret-Hörbücher stehen auf der Wunschliste) und mehr solche Events (BRAVO Starbucks, Diogenes und wer sonst noch alles beteiligt war).

Tag des Pferdes

Heute waren wir (zum zweiten Mal) in Pfaffenhofen auf der Trabrennbahn. Tag des Pferdes heißt die Veranstaltung und neben den klassischen Pferderennen gibt es auch eine Menge Unterhaltsames – Reitvorführungen und Kinderpferderennen. Da ist für Jung und Alt etwas geboten. Und bei Wetteinsätzen ab 1 Euro kann man auch das probieren, ohne dass es gleich ein riesiges Loch in den Geldbeutel reißt, wenn man mal nur auf ein Pferd wettet, weil einem der Namen so gut gefällt. Xaverl hätte mir heute fast einen Gewinn beschert, konnte den Sieger aber dann auf den letzten Metern doch nicht mehr ganz abfangen. Die 2,50 Euro Wetteinsatz waren aber schon in den 5 Euro Eintritt enthalten.

Und in zwei Wochen gibt es schon das nächste Spektakel: ein echt römisches Wagenrennen á la Ben Hur. Einen Vorgeschmack gibt es beim Video auf der Website. Wir werden auf jeden Fall da sein – kommt doch einfach auch,  wenn Ihr nichts Anderes vor habt.

Blogparade: Urlaubslektüre

Eine Blogparade zur Urlaubslektüre hat Jochen von der Karrierebibel angezettelt. Da will ich mich mal nicht lumpen lassen.

Nichts, was ich aktuell auf dem Nachttisch liegen habe – denn Urlaub ist leider schon vorbei und der nächste noch nicht in Sicht – würde sich als Empfehlung lohnen. Aber ein Blick auf meinen Amazon-Wunschzettel hilft da weiter: Zum letzten Krimifestival war ich auf einer Lesung von Thomas Raab, der sich nicht nur als charmanter Wiener und Cousin von Bekannten entpuppte, sondern auch noch einen wirklich skurrilen Krimi geschrieben hat: Der Metzger muss nachsitzen.

Lasst mich doch mal wissen, ob Euch der Tipp gefallen hat.

Edgar Allen Poe liest “The Raven”

Seitdem ich Edgar Allen Poe entdeckt habe, faszinieren mich seine Werke. Ich finde auch die Vertonungen von Alan Parsons Project durchaus hörenswert. Und nun bin ich auf ein YouTube Video gestoßen, in welchem der Meister selbst liest. Möglich macht das eine Morphing Software, die das Bild animiert. Irgendwie gruselig schön, aber seht selbst:
 

 

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